Intervall Hypoxie Hyperoxie Training - IHHT

Grundlagen des Hypoxietrainings

Die Effekte des Höhentrainings

Im Ausdauersport ist das Höhentraining (Hypoxietraining) seit langem als Maßnahme zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit bekannt und wird daher bereits seit Jahrzehnten erfolgreich von vielen Leistungssportlern eingesetzt.

Seit wann sind die Effekte des Höhentrainings bekannt?

1968 wurden die Olympischen Sommerspiele in Mexiko-Stadt ausgetragen. Mit einer Höhe von 2240 Metern lag der Austragungsort bedeutend höher als die anderen Austragungsorte zuvor. Die Vorbereitungen auf diese Wettkämpfe gaben Anstoß zur Entwicklung der ersten systematischen Höhentrainingsmethoden. Zudem zählten die großen Erfolge der Langstreckenläufer aus den Hochländern Kenias und Äthiopiens in tiefen Höhenlagen dazu, sich weitergehend mit dem Höhentraining als Vorbereitung für Wettkämpfe im Flachland zu beschäftigen.

Was verändert sich mit zunehmender Höhe?

Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck ab. Dies ist die Folge einer verringerten Anzahl an Sauerstoffmolekülen in der Atemluft. Ein Kubikmeter Atemluft in der Höhe weist einen geringeren Anteil an Sauerstoff auf als auf Meeresniveau. Das heisst mit zunehmender Höhe sinkt sukzessiv der Sauerstoffgehalt in der Atemluft, die Luft wird, umgangssprachlich ausgedrückt, dünner.
Der Organismus erhält mit steigender Höhe immer weniger Sauerstoff je Atemzug. Der Körper versucht daher mit einer schnelleren Atmung und einem gesteigerten Puls dagegen zu halten um alle Zellen mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen.

Warum ist Höhentraining effektiv?

In erster Linie erfolgt beim Höhentraining eine Anpassung des Körpers an die sauerstoffarme Luft (Hypoxie) durch die verstärkte Produktion roter Blutkörperchen (Erythrozyten). Mit einer erhöhten Anzahl an roten Blutkörperchen kann mehr Sauerstoff durch den Körper, die Muskeln und letztendlich in die Zellen transportiert werden.
Die Konsequenz ist eine signifikante Leistungssteigerung.

Ist das Höhentraining nur für Leistungssportler gedacht?

Das Höhentraining kommt schon lange nicht mehr nur im Leistungssport zum Einsatz. Viele Ärzte, Heilpraktiker, Therapeuten, Fitnessstudios und Gesundheitsbewusste nutzen die gewinnbringenden Effekte des Höhentrainings zum eigenen oder zum Vorteil der Patienten. Dem Höhentraining wird gerade im therapeutischen Bereich eine Vielzahl von positiven molekularen Mechanismen nachgesagt. Neben einer Verbesserung der Regulation des vegetativen Nervensystems, soll es zudem zu einer schnelleren Regeneration der Mitochondrien führen, zu einer Blutdrucksenkung beitragen sowie den Fettstoffwechsel ankurbeln und somit zu einer beschleunigten Gewichtsreduktion führen.

Muss ich für ein Höhentraining in die Berge fahren?

Dank der Technologie des 21. Jahrhunderts ist dies nicht mehr zwingend notwendig. Das MITOVIT® Hypoxietraining ermöglicht die Simulation eines Höhentrainings jederzeit entspannt und in Ruhe. Über eine Atemmaske wird in Intervallen sauerstoffarme und normale Luft bzw. sauerstoffreiche Luft geatmet.